Erfolgreiches Investieren braucht nicht ständig neue Prognosen – sondern klare Regeln.
Unter regelgebundenem Handeln versteht man einen Anlageansatz, bei dem Entscheidungen nicht aufgrund von Bauchgefühl, aktuellen Schlagzeilen oder Marktprognosen getroffen werden, sondern auf Basis vorher festgelegter und nachvollziehbarer Regeln.
Gerade am Kapitalmarkt ist das entscheidend. Niemand weiß zuverlässig, welche Regionen, Unternehmen oder Anlageklassen sich in Zukunft besser entwickeln werden. Warum also ständig versuchen, die Zukunft vorherzusagen?
Sinnvoller ist eine Anlagestrategie, die unterschiedliche Marktsituationen systematisch verarbeitet.
Dazu gehören insbesondere:
• weltweite und breite Diversifikation, beispielsweise über Konzepte wie ARERO-Fonds, Fonds von Dr. Kommer oder dem GPO von Dr. Beck,
• regelmäßige Überprüfung und Rebalancing der Vermögensstruktur,
• und – sofern die Strategie dies vorsieht – eine regelbasierte Anpassung der Investitionsquote.
Beim GPO Von Dr. Beck beispielsweise wird nicht versucht, den höchsten Punkt und den Tiefpunkt des Marktes vorherzusagen. Stattdessen gibt es definierte Regeln, nach denen sich die Investitionsquote abhängig von der jeweiligen Marktsituation verändert.
Das hat einen wichtigen psychologischen Vorteil: Gerade wenn die Kurse stark fallen, fällt es vielen Anlegern schwer, rational zu handeln. Ein vorher festgelegter Prozess nimmt einen Teil dieser emotionalen Entscheidung aus der Situation.
Während der Corona-Krise beispielsweise brachen die Aktienmärkte innerhalb weniger Wochen um rund 40 Prozent ein und in der Finanzkrise 2007 sogar um mehr als 50%. In den folgenden etwa drei Jahren durchliefen Anleger eine außergewöhnlich volatile Phase.
In solchen Situationen hilft kein Bauchgefühl und keine Prognose, sondern ein vorher festgelegtes Regelwerk.
Regelgebundenes Investieren bedeutet deshalb nicht, Risiken auszuschalten. Es bedeutet, Entscheidungen zu strukturieren und Disziplin an die Stelle von Emotionen zu setzen.
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