Wer vermögend werden und es auch bleiben möchte, sollte nicht nur sparen, sondern Kapital besitzen.
Unternehmen brauchen Kapital, um zu investieren, zu wachsen und Innovationen zu finanzieren. Wer über Aktien oder Fonds Kapital zur Verfügung stellt, wird Miteigentümer und beteiligt sich an der Wertschöpfung der Wirtschaft.
Die Kapitalmarktforschung betont den Zusammenhang von Risiko und Rendite: Die langfristig höhere erwartete Rendite von Aktien ist die Entschädigung dafür, dass Anleger Kursschwankungen aushalten müssen. Sicherheit hat dagegen ihren Preis – unter anderem in Form entgangener Renditechancen und möglicher Kaufkraftverluste.
Ein weiterer wichtiger Grundsatz: Nicht die Zukunft vorhersagen, sondern die Weltwirtschaft besitzen. Breit gestreut über viele Unternehmen, Branchen und Länder entsteht eine deutlich robustere Vermögensstruktur. Einzelne Unternehmen können scheitern – die Weltwirtschaft als Ganzes ist wesentlich ausfallsicherer.
Wer sein Geld nur spart, besitzt Geld. Wer es produktiv investiert, besitzt einen Teil der Wirtschaft.
Deshalb stellt sich nicht die Frage, wie mehr Menschen zu Sparern werden, sondern zu Kapitalisten.
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