Altersvorsorge in Zeiten von Corona – ein Crash-Update

Viele sehen gegenwärtig einen Crash und verfolgen gelähmt das Geschehen. Andere verkünden das Ende der Krise in nur wenigen Wochen.

Das chinesische Schriftzeichen für Krise besteht aus zwei Teilen: Der eine Teil symbolisiert Gefahr, der andere Chance. 

Realisten werden sich irgendwo dazwischen bewegen und vor allem nüchtern die sich mittel- bis langfristig ergebenden historischen Chancen erkennen.

Nachdem der DAX auf 8.441 Punkte gefallen war rieben sich viele Anleger die Augen, als es in nur wenigen Tagen wieder steil nach oben ging. Ist damit die Krise vorbei? 

Seien wir realistisch: Wenn jemand wüsste, wohin die Entwicklung geht, dann würde derjenige in kürzester Zeit Milliardär werden – was für Crash-und Tschakka-Propheten gleichermaßen gilt. 

Jedoch kann für Anleger, die über den Tellerrand hinausschauen, die derzeitige Situation die Chance ihres Lebens sein.

Von daher macht es Sinn, JETZT mittel- bis langfristig in ETF-Sparpläne zu investieren und den Cost-Average-Effekt zu nutzen.

Unter dem Cost-Average-Effekt versteht man, dass ein Anleger für einen gleich bleibenden Betrag bei fallenden Kursen mehr Anteile und bei steigenden Kursen weniger Anteile kaufen kann.

Damit erzielt der Anleger bei einem längerfristigen Fondssparplan einen günstigeren Durchschnittspreis für seine Fondsanteile, als bei einem einzelnen Kauf.

Die Auswirkungen des Cost-Average-Effekts fallen umso stärker aus, je länger der Fondssparplan läuft und je volatiler der Kurs der Fonds ist, in die investiert wird.

Das trifft auch auf einmalige Anlagebeträge zu, die man dann regelmäßig über das Jahr verteilt investiert. 

„Es ist besser, einen Tag im Monat über sein Geld nachzudenken, als einen ganzen Monat dafür zu arbeiten.“

John D. Rockefeller

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