Wenn „alles den Bach runtergeht“, gibt es keine völlig sichere Anlageform. Trotzdem haben global breit gestreute Aktienportfolios langfristig Vorteile gegenüber Geld oder Immobilien, weil sie direkt an der realen Wirtschaft und deren Erholung beteiligt sind.
Unternehmen sind erstaunlich flexibel: Sie passen sich Krisen an, verändern Geschäftsmodelle, reduzieren Kosten oder erschließen neue Märkte. Über Aktien wird diesen Unternehmen Eigenkapital zur Verfügung gestellt, damit sie investieren, produzieren und verkaufen können. Wer Aktien besitzt, ist damit direkt an dieser wirtschaftlichen Entwicklung beteiligt.
Wer weltweit in Aktien investiert, beteiligt sich an der globalen Wirtschaft. Globale Unternehmen produzieren, wachsen und steigern ihre Gewinne, selbst nach Krisen wie der der Dotcom-Blase und der Finanzkrise 2008. Diese Wachstum führt langfristig zu steigenden Kursen und Erträgen. Durch den Effekt des Zinseszinses verstärkt sich dieser Vorteil über die Zeit.
Geld hingegen verliert durch Inflation kontinuierlich an Kaufkraft. Was heute sicher wirkt, ist langfristig ein schleichender Verlust.
Auch Immobilien schneiden im direkten Vergleich oft schwächer ab, als viele annehmen. Sie sind örtlich gebunden, verursachen laufenden Aufwand und sind nur im Ganzen verkäuflich. Zudem hängen sie stark von lokalen Märkten und neuerdings politischen Entscheidungen ab. Aktien bieten dagegen globale Streuung und hohe Liquidität.
Kurz gesagt: Aktien sind schwankungsanfällig, aber langfristig die robusteste Anlageform. Geld verliert an Wert, Immobilien sind unflexibel – doch breit gestreute Aktien nutzen die Kraft der globalen Wirtschaft und setzen sich deshalb auf lange Sicht durch.